1. Monat Thessaloniki - Ganz Europa zwischen Sonne, Uni und Party - kurz gesagt: Halara

Nach nun ein bisschen mehr als einem Monat in Thessaloniki, habe ich mich entschieden allen dies interessiert einen kurzen Rückblick über das Ganze hier zu geben Pünktlich mit einer 15 minütigen Verspätung am Flughafen angekommen ging das Hin und Her gleich los. Wer ist wo und wo zur Hölle kann man denn da einchecken?! Nach kurzen Telefonaten, zwei mehr oder weniger informierten Mitarbeitern der Star Alliance haben wir dann doch den richtigen Check-in gefunden. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal meinen größten Dank an die eiserne Crew, bestehend aus Lilly, Julia, Tim, Daniel und Anton, richtigen, die sich trotz unmenschlicher Zeit auf den Weg zu einem letzten Servus am Flughafen gemacht haben! Das hat mich wirklich riesig gefreut! Nach dem Check-in und dem Verabschieden aller Begleiter passierten Stephi und ich reibungslos mit einem leichten Übergepäck von rund drei Kilo pro Person im Handgepäck die Sicherheitskontrolle und es hieß endlich "Servus München - Jasas Thessaloniki!" Verschwitzt unter den bayerischen Wintermänteln, ging es bei gefühlten 25 Grad weiter mit einem Taxi Richtung Innenstadt. In diesem Moment blühte bei mir das erste Mal die Liebe zu Griechenland auf: Der Einstiegstarif von 1,90€ erhöhte sich in rasantem - Vorsicht Ironie - Tempo in 3 ct Schritten. Angekommen an unserem Hotel nach ca. 45 minütiger Fahrt mussten wir dem Taxifahrer, welcher mich ab der ersten Minute mit seiner seit bestimmt 3 Monaten nicht gewaschenen Kappa-Knöpf-Trainingshose und dem dazugehörigen Duft an einen Penner erinnerte, die unfassbare Summe von 25 € (wobei 9€ davon für das Gepäck waren) zahlen. In Deutschland wären schonmal die erste 50-70€ weg gewesen. Seitdem muss ich auch zugeben habe ich dieses Transportmittel komplett in mein Herz geschlossen und nehme zu jeder Gelegenheit wenn es mal mehr als 20 min Fußweg wären ein Taxi, denn mit 4 € kann man eigentlich überall hinkommen! Den restlichen Tag verbrachten wir dann doch entspannt mit unserem ersten Ausflug an die Promenade und den Weißen Turm, DAS Wahrzeichen Thessalonikis! (zu diesem Zeitpunkt hatte ich KEINE Ahnung was dieser Turm für eine Rolle in meinem Leben spielen würde in nächster Zukunft :D) Der nächste Morgen begann dann - für, wie ich inzwischen weiß, griechischen Verhältnisse sehr früh - um 10 Uhr. Uni suchen und die Stadt erkunden standen auf dem Plan. Nach kurzer Suche fanden wir uns dann aber relativ schnell vor dem Uni Campus wieder - ist jetzt auch nicht ganz schwer da dieser einfach riesig ist und einfach am Ende der Hauptstraße von Saloniki liegt. (Es hat auch nur zehn Minuten Diskussion gekostet ob das wirklich die Uni ist, da diese in Deutschland doch eher einem abbruchreifen und verlassenen Industriegelände ähnelt) Was sich dann allerdings als nicht mehr so einfach herausstellte, war die Fakultät zu finden. Da Stephi und ich mit unserem doch schon weit vorangeschrittenen Griechisch Kenntnissen, bestehend aus Prost, Hallo und Danke (inzwischen sind es schon bestimmt 10 Wörter mehr :P), nicht ganz so weit kommen, mussten wir die durchweg hilfsbereiten Griechen auf Englisch bemühen, uns den Weg zu beschreiben. Allerdings auch das stellte sich als nicht gewinnbringend heraus, da es meistens ein "Sorry, no english" hagelte. Jedoch schickte in diesem Moment Gott einen seiner Engel auf die Erde! Und das zufällig auch noch direkt vor unsere Nase - den Engel namens Nikoleta! In meinem unfassbaren Deppenglück sprach ich die liebe Dame an und fragte sie nach dem Weg. Anscheinend meinem wohl unmenschlich aufdringlichem deutsch/bayerischem Akzent in Englisch kam nur eine kurze Antwort - "Sorry, no english but Deutsch"! In diesem Moment blühte eine Art Heiligenschein über Nikoletas Kopf auf. Nach Freudensbekundungen unserer- und ihrerseits stellte sich heraus, dass sie fünf Jahre lang in Stuttgart gelebt hatte. Wir glücklich über eine deutsch sprechende Griechin und sie glücklich über die Möglichkeit mal wieder Deutsch zu sprechen wurden sofort Nummern ausgetauscht und ein Treffen für den Abend ausgemacht. Zudem konnte sie uns auch den Weg zur Fakultät zeigen. Dort angekommen kam das erste mal ein flaues Gefühl auf: Wir als mit Ordnung und Sauberkeit gesegnete Münchner Jura Studenten sind unsere herrschaftliche Residenz am Prof. Huber Platz gewöhnt, in der wir auch unbesorgt unser Essen vom Boden zu uns nehmen könnten. Dies würde ich, auch grundsätzlich, hier keinem empfehlen! Überquellende Mülleimer säumten unseren Weg Richtung Eingang zur Fakultät. Einen Fleck ohne Müll auf dem Boden zu finden war eine Meisterleistung. Vorbei am salonikischen Juracafe ging das gleiche Spiel auch innerhalb des Gebäudes weiter. Dreck, Zigaretten (ja rauchen ist hier auch in der Uni erlaubt), leere Frappé-Becher und Essensreste verteilten sich über Bänke, Tische und Boden gleichermaßen! Nach kurzen "Nein das kann nicht wahr sein! HIER halte ich es sicher nicht 6 Monate aus!" stellte sich schnell heraus, dass lediglich die Müllmänner dem wohl größten griechischen Hobby nach Frappé trinken nachgehen - sie streiken! (Dieser Zustand hatte sich dann auch innerhalb der nächsten Tage gelegt und es schaut nun recht manierlich aus) Überraschend für mich war allerdings, dass das Registrieren an der Universität komplett reibungslos verlief und es nicht verwirrend und unorganisiert ablief. Zwar muss man sich bewusst sein das die Sprechzeiten eines griechischen Beamten er eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn anfangen und dementsprechend auch eine halbe Stunde früher aufhören aber es bleiben bei einer offiziell 2,5 stündigen Sprechstunde ja immer noch 1,5 Stunden übrig Hier lernte ich das erste mal "Halara" kennen. DAS salonikische Wort, das griechische Mentalität am besten beschreibt - frei übersetzt mit: ruhig bleim, des werd scho! Den restlichen Tag verbrachten wir dann am White Tower damit die 20 Grad und Sonne am 10. Februar zu genießen :D Zwischenzeitlich hatten wir ein blondes Mädchen gesehen, welches alleine auch dort herumsaß - da lag der Schluss nicht fern, auch ERASMUS. So lernte man schnell Leute kennen, die auch erst zwei Tage da waren. Mit einer Mainzerin, einer Schwedin und einer Belgierin verbrachten wir dann den restlichen Nachmittag an der Promenade. Den Abend verbrachten wir dann in einer typischen kleinen, griechischen Bar mit dezent viel zu lauter griechischer Musik, die mich dann schließlich auch noch ins Bett verfolgte. Lustig vor allem, da in allem Erfahrungsberichten gerade beklagt wurde, dass man wenig mit Griechen in Kontakt kommt und wir an unserem zweiten Abend mit vier Griechen unseren Wein genossen! Ein neues Treffen mit Nikoleta wurde für den nächsten Tag vereinbart. Der nächste Morgen begann dann wiederum griechisch mit einem leckeren Frappé an der Promenade. Unser Engel Nikoleta ließ die Tasten glühen und telefonierte halb Saloniki nach Wohnungen ab. Auf griechisch diskutierte sie schon mit Vermietern über Mietnachlässe bei Preisen von 250 € warm für eine Zwei-Zimmer Wohnung, bevor Stephi und ich überhaupt wussten, dass die Wohnung frei war. Das ganze war im Endeffekt zwar nicht gewinnbringend aber nach zwei Tagen erhielten wir von Nikoleta die freudige Nachricht, sie habe eine Wohnung für uns. Schwupps eine Stunde später holte uns der Vermieter am Hotel ab und brachte uns zu der Wohnung. Nach kurzer Besichtigung war klar die Wohnung ist top! Und eine Sekunde auf der 40qm Dachterasse mit unverbautem Blick über Thessaloniki war klar die Wohnung wollen wir! Das wurde mit einem lässigen "Ok we take it" besiegelt und mit einem Handschlag der "Mietvertrag" abgeschlossen. Bis heute weiß mein Vermieter genau das ich Michael heiße.. Bei Stephi hapert es sogar noch daran und er ist immer noch jedes mal über ihren Namen verwundert! 3 Stunden später waren wir dann auch schon eingezogen. Die nächsten Tage vergingen dann recht schnell. Durch die drei ERASMUS Studentinnen, die wir zuvor am Weißen Turm kennengelernt hatten kamen wir auf eine Wohnungsparty von Serben. Heute weiß ich wieso ich betrunken war an diesem Abend. Der Spitzname der Gruppe, bestehend aus drei Serben ist nicht umsomst "The Fucking Serbians". Mit einem Durschnittspromillewert von 2 Promille genießen sie ihr Semester in Thessaloniki! Dort lernte man allerdings auch andere nette Leute kennen und so kam eines zum anderen und nur einen Tag später waren wir dann auch im Basement. Es ist was der Name eigentlich schon sagt, der Keller eines Wohnhauses, in dem nur Erasmus Studenten wohnen. Dort gibt es eine kleine Bar, einen Kicker, einen Billiardtisch mit den Ausmaßen einen Bierdeckels und mehr Hügeln als das gesamte Mittelgebirge, und besonders wichtig: Bier für 1€! Und ja - man kann es trinken. Es hat zwar nix mit einem kühlen Augustiner zu tun aber man stirbt zumindest nicht davon Die nächsten Abende wurden dann so ziemlich von Basement Besuchen und neuen Bekanntschaften geprägt und die Tage von Stadtbummeln und viel schlafen! Für jeden der über ein ERASMUS Semester nachdenkt habe ich nur eine Empfehlung - TU ES! Man lernt nirgendwo so schnell so viele verschiedene, interessante Menschen aus allen Teilen Europas kennen wie bei ERASMUS! Gerade in der heutigen Zeit muss ich sagen, dass Gespräche mit den doch recht zahlreich vertretenen Ukrainer/-innen beeindruck und interessiert haben - auch wenn ein solches auch mal um 5 Uhr mit nicht dem ersten Bier in der Hand geführt wurden! Grundsätzlich ist zu sagen, dass auch hier, wie wohl in jedem ERASMUS Semester, die größte Gruppe an Studenten von Spanien gestellt wird. Dicht gefolgt wird diese von Franzosen und Italienern (kleine Anekdote am Rande: Es sind dieses Semester 23 Jurastudenten aus Palermo da. Dies hat schon dazu geführt das der Prof. gedacht hat er wird verarscht und als er es dann doch iwann geglaubt hat, vorgeschlagen hat ab jetzt den Kurs in Italienisch zu halten - glücklicherweise nicht wahr geworden). Diese Gruppen zeichnen sich allerdings nicht nur durch ihre Größe aus, sondern auch dadurch das wenn man mit ihnen unterwegs ist besser die jeweilige Landessprache können sollte. Ich denke ich habe in meinem Aufenthalt hier bis jetzt mein Französisch deutlich mehr verbessert als mein Englisch :D Allerdings bemühen sich doch die meisten auch Resteuropa mit einzuschließen und eine große ERASMUS Familie zu bilden. Es ist tatsächlich so, dass man sagen kann, dass man nach ca. 3 Wochen jedes ERASMUS Gesicht des Semesters zumindest schon einmal gesehen hat. Nach gut zwei Wochen stand dann auch das erste richtige Highlight an - taverna night war angesagt. Naja.. wie soll man das zusammenfassen.. ich versuchs einfach mal so: Für'n 10ner so viel Wein saufen und griechische Spezialitäten, bestehend aus giechischem Salat, Käse und Fleisch bis zu umfallen, in sich hineinschaufeln wie nur irgendwie möglich. Dies wurde dann auch zu mal wieder unmenschlich lauter griechischer Musik zur genüge gemacht. Dies lies sich dann auch am nächsten Morgen in den Gesichtern einiger Leute recht gut ablesen, denn es war pünktlich um 9 Uhr Treffpunkt für unseren ersten ESN Trip - Auf geht's nach Volos und Pelion Mountain! Nach knapp 2 Stunden Fahrt auf griechischen Straßen und davon einer Stunde steil bergauf in einer 50 Meter Kurvenabfolge, stiegen wir dann alle leicht blass um die Nase aus und besichtigten das schöne kleine Städtchen Pelion Mountain. Am nächsten Tag wurde dann noch die Stadt Volos besichtigt und schon gings wieder heim - ja es war nicht der spannendste Trip aber es war recht schön und wie gesagt man lernt immer noch neue Leute kennen! Naja aber erst einmal nochmal ein bisschen zurück in der Zeit, denn schon 2 Wochen früher als ursprünglich gedacht (wie gesagt griechische Zeitangaben können sich recht spontan an die Situation anpassen) begann die Uni am 17.02 mit den Vorlesungen. Ich als LMU Student sollte doch recht schnell feststellen, dass ich, verglichen mit allen anderen europäischen Universitäten, die meisten ECTS Punkte erreichen muss. Dies beschert mir allerdings die Freude sechs Kursen zu folgen. Alles in allem muss ich sagen alle Professoren, die ich kenne, äußerst nett und hilfsbereit sind und auch die Kurse zumindest interessant wirken. O.k. alle bis auf international social law.. da hab ichs geschafft nach genau drei Minuten in den Tiefschlaf zu verfallen aus dem mich nur ein angeregtes Schubsen meines französischen Sitznachbars erwecken konnte. (Böse Quellen munkeln, man hätte ein leichtes Schnarchen vernehmen können.. Naja seis drum - war ja auch die dritte Vorlesung an einem Montag nach einem langen Wochenende) Die Zeit verfolg und verschwomm dann etwas in meinem Gedächtnis, möglicherweise den doch meist recht flüssigen Abendgestaltungen geschuldet (ESN Parties jeden Mittwoch und auch sonst findet sich immer ein Ort wo grad jemand ein bisschen trinkt). Ach ja klar - es war ja auch noch Fasching in der Zwischenzeit.. Und Fasching heißt hier: Nix geht mehr! Zwar ist es nicht so, dass jeder die ganze Zeit verkleidet rumrennt.. nein das nicht, aber man lernt verlorene Schätze, wie z.b. Faschingsferien wieder zu schätzen. Während diesen war dann auch Zeit für unseren zweiten ESN Trip - Karneval in Kozani. Die kleine und provinziell anmutende Stadt in Zentralgriechenland war an diesem Tag Ort wilden Treibens. Zumindest ist das Wichtigste an Karneval auch in Griechenland gleich: pünktlich um 10 Uhr morgens gibt's das erste Bier (wenn auch hier ein Fix und kein Augustiner), man sitzt eigentlich nie auf dem Trockenen und jeder ist verkleidet! Dieser Fasching bleibt mir aber auch noch auf andere Weise im Gedächtnis - es war nach über 3 Wochen Griechenland das erste mal, dass ich etwas anti-deutsches gesehen habe. Wobei anti-deutsch auch schon übertrieben ist. Es war ein Wagen auf dem sich über Merkel, Steinbrück, aber auch die französische Spitze lustig gemacht wurde. Hierzu mal ein paar Worte: Als ich entschieden habe, nach Griechenland für mein ERASMUS zu gehen, habe ich von vielen Seiten Spott an den Kopf geworfen bekommen: "Bringst den Griechen mal bissl Geld mit". Eins ist daran richtig - mit einem Stundenlohn von durchschnittlich 3€ ohne eine Versicherung ist man hier nicht wirklich gut dran! Gründe dafür und Lösungen sollen sich andere überlegen, dafür schreiben ich das hier nicht! Nur sollte man sich bewusst sein, dass es nicht nur an der Faulheit liegen kann, dass es so viele Arme hier gibt! Zudem wurde ich von vielen gewarnt ich sollte aufpassen zu sagen, dass ich Deutscher bin: "Sei da ja vorsichtig. Die hassen die Deutschen bestimmt wegen dem Euro und so!". Eins kann ich dazu nur sagen - es hat sich NICHTS davon bestätigt. Ich habe noch nie ein Land besucht in dem jede Person so hilfsbereit war wie hier in Griechenland! (Ja sie helfen auch selbst wenn sie keinerlei Ahnung haben!) Und NEIN ich habe noch NIE eine Anfeindung bekommen, dafür, dass ich ein Deutscher bin! Ganz im Gegenteil: Als Deutscher wird man hier herzlichst aufgenommen! Es ist mir schon oft passiert, dass wenn ich mit der Stephi auf der Straße deutsch geredet habe, eine Person von hinten einfach gekommen ist und freudig gemeint hat: "Hey! Ihr seid Deutsche? Ich habe lange Deutsch gelernt/Ich habe ein paar Jahre in Deutschland gelebt!" Jeder weiß, dass ein normaler Bürger nicht für die Politik eines ganzen Landes verantwortlich ist. Und auch nicht jeder Grieche ist gegen die deutsche Politik! Also kann ich jedem, der Vorurteile diesbezüglich hat nur empfehlen mal einen Urlaub hier her zu machen - ihr werdet erstaunt sein! Jaaaa.. Was bleibt mir jetzt noch groß zu sagen .. Ich sitze jetzt seit einer Woche mit Fieber, Husten und Schnupfen krank im Bett. Hoffentlich ändert das sich jetzt recht schnell! Zumindest bekämpfe ich das ganze mal mit Antibiotikum, Paracetamol und ACC. Sollte dann doch irgendwann mal anschlagen, da so langsam es frustrierend wird den ganzen Tag im Bett zu verbringen wenn es draußen schönes Wetter ist. Für diese letzten Sätzchen habe ich mich nun auch hinaus auf den Balkon mit einem Kaffee bewegt, da ich den 23 Grad, strahlend blauem Himmel und Sonne einfach nicht länger widerstehen konnte! In diesem Sinne - Respekt an jeden der das Ganze hier gelesen hat! Nächsten Monat folgt die Fortsetzung! To be continued...

17.3.14 15:43

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